Das
Schiff ist trailerbar und somit für
große und kleine Transporte geeignet. Das regattafertige
Gewicht beträgt dabei ca. 950 kg, so dass ein Mittelklassefahrzeug
als Zugmaschine ausreicht. Der Hänger folgt sicher
und stabil durch den Schwenkkiel, da hierdurch das Gewicht
nicht zu hoch liegt.
Im Schiffsinneren befinden sich 4
Kojen.Sie machen das Schiff keineswegs zum Cruiser, aber
es sind Schlafplätze.
Mit den Maßen 2,45 mal 7,50 Metern ergeben sich
nirgendwo Probleme. Mit einem Tiefgang von 1,60 m und dank
einklappbarem Kiel von 0,70 m eignet sich die FUN sowohl
für Binnen- als auch für küstennahe Reviere
vorzüglich.
Der Motor eines Segelbootes sind
die Segel. Das Großsegel,
welches zwischen Mast und Baum hängt, könnte
man als Hauptantriebsquelle bezeichnen, da es die größte
Segelfläche mit 13,6 qm besitzt. Zur Unterstützung
der Fahrtrichtung gibt es zwei verschiedene Vorsegel. Die
Genua wird bis zu einer Windstärke von etwa 3 Beaufort
eingesetzt, also bei relativ schwachem Wind, da es durch
seine große Fläche von 14,40 qm bei starkem
Wind das Schiff zu sehr auf die Seite drückt. Das
bremst und lässt das Schiff zudem schwerer steuern.
Die Fock ist das zweite Vorsegel. Es ist kleiner wie die
Genua mit 8,10 qm, wodurch selbst bei starkem Wind die
FUN leicht beherrschbar bleibt. Das
Rigg stammt von der Soling, hat zusätzlich zur Selbst-
wendefock noch eine Genua bekommen und Backstagen alsVorliek
Trimmeinrichtung. Die Selbstwendefock ersetzt bei 4 bis
5 Windstärken die Genua und verleiht dem Boot hervorragende
Schwerwettereigenschaften und enorme Vielseitigkeit – denn
mit dieser Besegelung kann man auch Einhand, also alleine,
das Schiff gut beherrschen oder einen Lustschlag mit
nicht Segelversierten, wie Familie, Freunden oder Bekannten,
unternehmen.
Der
Mast steht auf dem Deck. So ergibt sich Unabhängigkeit
von Kran- u. Hafenmeistern.
Das interessanteste und schönste Segel ist der
Spinnacker (38,70 qm): Er sieht aus wie eine Blase und
ist aus meist buntem Segeltuch hergestellt. Eingesetzt
wird der Spinnacker bei raumen und achterlichen Wind,
also wenn der Wind relativ von hinten her weht. Während
der Spinnacker gesetzt steht, liegen Genua respektive
Fock auf dem Schiffsdeck. |