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BOOT - DIE FUN
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Konstruiert wurde die FUN in den 80er Jahren von Joubert & Nivelt. Die Idee, ein reinrassiges, dabei erschwingliches Drei- bis Vier-Mann-Regattaschiff für Binnengewässer und Küste zu bauen, das dem breiten Spektrum von Anforderungen gerecht wird, realisierten die Konstrukteure bravourös. FUN steht dabei für Formule Une, einen Day-Racer mit perfektem Konzept und klasse Design.

Die Linien des Rumpfes stammen von einem Admiral´s Cupper namens DIVA. Er ist raffiniert als Torsionskasten konstruiert und so leicht und steif. Die Festigkeit der Rümpfe lässt sich gut mit einem Blick auf die Ergebnislisten beweisen: Selbst ältere Schiffe haben durch ihr Alter keinen Nachteil. Im Gegenteil, sie fahren vorne mit. Die FUN verfügt über ein großes Cockpit und die Anordnung der Beschläge ist funktionell durchdacht.

Mit einem Tiefgang von 1,60 m, und dank einklappbarem Kiel von 0,70 m, eignet sich die FUN mit optimalen Maßen von 2,45 mal 7,50 Metern sowohl für Binnen- als auch für küstennahe Reviere. Im Schiffsinneren befinden sich vier Kojen. Sie machen das Schiff keineswegs zum Cruiser, aber es sind Schlafplätze, die man immer dabei hat.

Der Spinnacker - knapp 40 Quadratmeter

Das Schiff ist trailerbar und somit für große und kleine Transporte geeignet. Das regattafertige Gewicht beträgt dabei ca. 950 kg, so dass ein Mittelklassefahrzeug als Zugmaschine ausreicht. Der Hänger folgt sicher und stabil durch den Schwenkkiel, da hierdurch das Gewicht nicht zu hoch liegt.

Im Schiffsinneren befinden sich 4 Kojen.Sie machen das Schiff keineswegs zum Cruiser, aber es sind Schlafplätze.

Mit den Maßen 2,45 mal 7,50 Metern ergeben sich nirgendwo Probleme. Mit einem Tiefgang von 1,60 m und dank einklappbarem Kiel von 0,70 m eignet sich die FUN sowohl für Binnen- als auch für küstennahe Reviere vorzüglich.

Der Motor eines Segelbootes sind die Segel. Das Großsegel, welches zwischen Mast und Baum hängt, könnte man als Hauptantriebsquelle bezeichnen, da es die größte Segelfläche mit 13,6 qm besitzt. Zur Unterstützung der Fahrtrichtung gibt es zwei verschiedene Vorsegel. Die Genua wird bis zu einer Windstärke von etwa 3 Beaufort eingesetzt, also bei relativ schwachem Wind, da es durch seine große Fläche von 14,40 qm bei starkem Wind das Schiff zu sehr auf die Seite drückt. Das bremst und lässt das Schiff zudem schwerer steuern. Die Fock ist das zweite Vorsegel. Es ist kleiner wie die Genua mit 8,10 qm, wodurch selbst bei starkem Wind die FUN leicht beherrschbar bleibt.

Das Rigg stammt von der Soling, hat zusätzlich zur Selbst- wendefock noch eine Genua bekommen und Backstagen alsVorliek Trimmeinrichtung. Die Selbstwendefock ersetzt bei 4 bis 5 Windstärken die Genua und verleiht dem Boot hervorragende Schwerwettereigenschaften und enorme Vielseitigkeit – denn mit dieser Besegelung kann man auch Einhand, also alleine, das Schiff gut beherrschen oder einen Lustschlag mit nicht Segelversierten, wie Familie, Freunden oder Bekannten, unternehmen.

Der Mast steht auf dem Deck. So ergibt sich Unabhängigkeit von Kran- u. Hafenmeistern.

Das interessanteste und schönste Segel ist der Spinnacker (38,70 qm): Er sieht aus wie eine Blase und ist aus meist buntem Segeltuch hergestellt. Eingesetzt wird der Spinnacker bei raumen und achterlichen Wind, also wenn der Wind relativ von hinten her weht. Während der Spinnacker gesetzt steht, liegen Genua respektive Fock auf dem Schiffsdeck.

 
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